Wegmacherei

Hinweis

Wer Lust und Zeit hat, sich an den Aufgaben zu beteiligen: nur zu!

Telefon Ludwig Fichtl junior: (0 80 22) 8 15 89

 

Bericht des Wegereferenten 2011

Viel Arbeit war im Bergjahr 2011 wieder auf den Wegen und Steigen im Tegernseer Tal zu leisten. Im Vordergrund stand für mich nach dem Ausapern eine Begehung der Wolfsschlucht. Dieser Weg wird während des Bergsommers sehr viel gegangen, nicht immer von bergerfahrenen Personen oder Gruppen. Errosionsschäden entlang des Steiges erforderten ein Nachbessern der Versicherungen.

Die Rauhalmbrücke wurde Opfer eines entwurzelten Baumes. Mehrere Mitglieder unserer Sektion beförder-en sie mit uns durch Muskelkraft wieder an ihren ursprünglichen Ort zurück. 52 Mal waren freiwillige Helfer mit mir in unseren Bergen im Einsatz, um Bewuchs auszuschneiden, Wege freizuhalten und Steige zu sichern. Mein Dank gilt allen Kameaden der Sektion, der Bergwacht und den Mitarbeitern der Bauhöfe.

Allen Mitgliedern und Helfern wünsche ich ein gutes, gesundes und unfallfreies Bergjahr 2012.

Euer Ludwig Max Fichtl

Alte Wege – Neue Schilder

 Am 22. Juli 2009 haben Thomas Urban vom DAV-Hauptverband und Sabine Floßmann von der ATS (Alpenregion Tegernsee- Schliersee) eine gemeinsame Erklärung für eine neue, einheitliche Beschilderung der Wander- und Bergwege im Landkreis Miesbach unterschrieben. Dieser Erklärung haben sich unsere Talgemeinden angeschlossen. Die Bürgermeister haben zusätzlich erklärt, dass sie die Erstkosten der Beschilderung in ihrem Gemeindebereich übernehmen. Die Folgekosten wird der DAV – Hauptverband tragen.

Danach sollen auch die Wege und Steige in unserem Verantwortungsbereich mit neuen Hinweisschildern ausgestattet werden.
 
Am schnellsten in der Umsetzung, bereits vor der Unterschrift auf der obigen Vereinbarung, war die Gemeinde Kreuth, so dass wir schon am 28. Mai die erste Begehung durchführten.
Dabei waren, neben mir, Ludwig Hörth vom Bauhof Kreuth und Simon Bauer von der ATS.
Unser Ziel war der Hirschberg, den wir auf dem Normalweg von Scharling aus angingen.
Die Festlegung der Standplätze folgte in der Hauptsache den bisherigen Standorten unserer alten Schilder. Genaue Arbeit war erforderlich, alle Wege und Ziele vom jeweiligen Standort aus zu erfassen, die Schwierigkeit des Weges und die durchschnittliche Gehzeit festzulegen.
Auf den neuen Wegeschildern werden außerdem zusätzliche Informationen aufgenommen, wie vorhandene Einkehrmöglichkeiten und ergänzende Hinweise zum jeweiligen Weg.
Nach weiteren Begehungen im Juni hatten wir schließlich den Bereich Hirschberg auf Kreuther Seite soweit erfasst.
Auch in Rottach-Egern starteten wir noch im Oktober mit dem Wallberg – Setzberg – Risserkogl. Die Stadt Tegernsee nahm sich im Ende Oktober die Neureuth vor und auch in den Gemeinden Bad Wiessee und Gmund fanden noch im Herbst die ersten Begehungen statt.
Wichtig war uns allen, dass wir uns mit dem System der Erfassung vertraut machen konnten,
die Arbeitsteilung praktisch erproben konnten - und dass es noch in 2009 los ging.
Bei allen Begehungen war uns wichtig, dass wir wie bisher darauf achteten, keine Steige zu kennzeichnen, die schwer zu betreuen wären, oder die in die Natur eingreifen würden.
 
Die ATS erfasst neben dem Standort, alle Schilder und an markanten Punkten die GPS-Daten. Diese Daten werden von der ATS in ein geographisches Informationssystem eingegeben, so dass diese künftig von den Verantwortlichen eingesehen werden können. Auch eine künftige Nachbestellung von Schildern ist somit recht einfach zu handhaben.
Die Kommunen haben sich außerdem bereit erklärt, die erforderlichen Standrohre für die neuen Schilder zu setzen und uns dort tatkräftig zu unterstützen, wo die Beschilderung nur mit unserer Mitarbeit zu bewerkstelligen ist.
Nach Beendigung der Erfassung aller Wege und Steige wollen wir auch die Bergwacht zur endgültigen Beurteilung der geplanten Beschilderung hinzuziehen, damit wir das Wissen und die Erfahrung dieser wichtigen Institution nutzen und in das Endergebnis einbeziehen.
 
Durch die Ergänzung der Beschilderung mit GPS-Daten hoffen wir, dass dies in Zukunft auch in Gefahrensituationen hilfreich sein wird. Auch für die künftige Wegearbeit der Sektion wird die EDV-gestützte Grundlage der Wege, Steige und der erforderlichen Schilder sicher eine Hilfe und Vereinfachung darstellen, so dass wir diesem Auftrag auch in Zukunft gerecht werden können.
Die neue Ausschilderung unserer Wander- und Bergwege und Steige ist ja ein Teil einer grenzüberschreitenden, einheitlichen Beschilderung im gesamten Alpenbereich und trägt sicher zu einem aktuellen und modernen Erscheinungsbild unserer Heimat bei.
 
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich Kameraden für eine Mitarbeit und Hilfe bei diesen Maßnahmen bereit erklären und melden würden: Telefon 0171-7357145
Hartl Stahlberg 
 

Bericht des Wegereferenten 2009

Wie jedes Jahr haben wir in unserem Arbeitsgebiet soweit nötig die Wege ausgeschnitten und markiert. An verschiedenen Stellen mussten Bäume, die durch Lawinenabgänge den Weg versperrten, entfernt werden.
 
Achtmal haben wir die Wolfsschlucht kontrolliert und die nötigen Ausbesserungen vorgenommen. Die neuen Seile mit 12mm Durchmesser haben sich bestens bewährt. Der Lawinenkegel am Fuße der großen Wolfsschlucht war vom Schmelzwasser dermaßen ausgehöhlt, dass beim Überqueren Einsturzgefahr bestand. Deshalb wurden Hinweisschilder angebracht, die auf die Gefahr hinweisen. An schönen Wochenenden erlebt man in der Wolfsschlucht oft haarsträubende Begegnungen mit Wanderern mit kleinen Kinder, mit Hunden sowie mit Bergradlern; man wundert sich manchmal, dass nicht noch mehr passiert.
 
Die Alpenregion Tegernsee – Schliersee (ATS) hat in Zusammenarbeit mit dem DAV Hauptverband und den Gemeinden im Landkreis beschlossen, neue gelbe Hinweisschilder auf unseren Bergwegen aufzustellen.
 
Spät im vorigen Jahr erreichte uns die Meldung, dass die Brücke über den Gurnbach zur Rauhalm reparaturbedürftig sei. Sie musste noch vor Wintereinbruch saniert werden. Die sumpfigen Stellen dieses Weges haben wir heuer mit Schwartlingen ausgelegt.
 
Mit meinem Vater und einigen Helfern waren wir in diesem Jahr 91 mal für die Sektion im Einsatz. Leider ist mein Bruder und Arbeitgeber Martin Fichtl im Juni verstorben. Er hat mir oft geholfen und bei dringenden Arbeiten für die Sektion auch während der Arbeitszeit freigegeben. Danke Martin!
 
Ich wünsche Euch allen ein gesundes und unfallfreies Jahr und bedanke mich bei den ehrenamtlichen Helfern.
 

Euer Ludwig Max Fichtl

 

Wegereferent 

Bericht des Wegereferenten 2004

 

Auch im Bergjahr 2004 war wieder viel Arbeit auf den Wegen und Steigen im Tegernseer Tal zu leisten. Vordringlich erschien mir nach dem Ausapern die Begehung der Wolfsschlucht. Dieser Weg wird während unseres Bergsommers sehr viel begangen - nicht immer von bergerfahrenen Personen oder Gruppen. Hier musste auch gleich die Versicherung, insbesondere bei den Erosionsschäden entlang des Steiges, nachgebessert werden.

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