
Der Umbau der Hütte
„Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“
Ansprache zum:
Richtfest Erweiterung Tegernseer Hütte
2. September 2005

„Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“
So sagt der französische Dichter Victor Hugo – und das passt auch hervorragend zur Erweiterung unserer Hütte. Denn wer wollte ernsthaft bezweifeln, dass es an der Zeit war, unsere Sanitäreinrichtungen und unsere Wasserversorgung in Ordnung zu bringen?
Unsere Hütte ist ein Juwel unter den Berghütten in den bayrischen Alpen und soll es auch bleiben – und da muss man halt auch irgendwann mal was machen.
Aber auf dem Weg zwischen der Idee und der Realisierung liegen ein paar größere Steine, die erst weggerollt werden müssen:
- Wie soll das Ganze denn ausschauen und wie fügt es sich in den bestehenden Baukörper ein?
- Welche Technik braucht man in dieser Lage für Toiletten und Abwasser?
- Wird uns das von den Behörden genehmigt?
- Wie können wir das alles finanzieren?
- Wer nimmt das Ganze in die Hand? Das heißt, wer kümmert sich jeden Tag drum, dass auf der Baustelle alles läuft?
Zum Glück sind wir ein starker Verein, der über viele Talente und Fähigkeiten verfügt, über kompetente und einsatzbereite Mitglieder und Freunde und nicht zuletzt über ein gewisses finanzielles Polster – zumindest bis vor ein paar Wochen!
Der Fichtl Wigg hat gerade geschildert, wie viel Arbeitseinsatz notwendig war um so weit zu kommen, wie wir es heute besichtigen können. Das ist schon eine gewaltige Gemeinschaftsleistung, die kaum einer für möglich gehalten hätte.Auch der Hüttenwirt und seine Mitarbeiter haben kräftig mit Hand angelegt. Es sind aber auch die Handwerksbetriebe, die uns in jeder Hinsicht entgegengekommen sind, mit tüchtigen Leuten, die bereit waren, den doch beachtlichen Anmarsch zur Arbeitsstelle täglich auf sich zunehmen oder ihre Abende auf der Hütte zuzubringen.
Das alles wäre aber nicht möglich, wenn nicht auch Architekten und Ingenieurleistungen von unseren Mitgliedern ehrenamtlich erbracht worden wären: Der schöne Entwurf von Wolfgang Schneider, die statische Berechnung von Toni Staudacher und die Detailplanung und die Bauleitung durch Georg Räß – und nicht zuletzt das Organisationstalent von Ludwig Fichtl.
Ebenso wichtig ist die finanzielle Unterstützung, die uns vom Hauptverband des Deutschen Alpenvereins, von der Kreissparkasse, dem E-Werk und der Tegernseer Brauerei zugekommen ist. Auch die Gemeinden und zahlreiche private Spender haben uns unterstützt.
Allen, die dazu beigetragen haben, dass dieses Werk entstehen kann, danke ich im Namen der Sektion Tegernsee aufs Herzlichste. Ich hoffe aber auch, dass euch die Arbeit an dieser luftigen Baustelle Spaß gemacht hat. Ich glaube, wir können zu recht stolz sein auf dieses Werk.
Robert Staudacher, 1. Vorsitzender

Wir danken allen freiwilligen Helfern. Es wurden sage & schreibe 3.000 ehrenamtliche Stunden geleistet.
Respekt, kann man da nur sagen..
Ehrenamtliche Leistungen beim Umbau der Tegernseer Hütte
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Weitere freiwillige Helfer beim Umbau der Tegernseer Hütte
(Stand 15.10.2005, in alphabetischer Reihenfolge)
Angler Alois - Becher Sepp - Bischl Sepp - Bohn Christian - Engl Hans - Fichtl Ludwig jun. - Fichtl Martin - Fichtl Rosemarie - Fischer Heini - Fremd Jörgl - Gloggner Peter - Hartwig Jörn - Hechenberger Bertl - Herzinger Korbinian - Höß Markus - Hoffmann Schorsch - Kirchberger Hans - Kaiser Sepp sen. - Lärch Bernhard - Lehmann Sepp - Lengmüller Toni - Lengmüller Erika - Ludwig Michl und seine Mannschaft - Machl Karl - Meiauer Martin - Meyer Max - v. Preysing Christoph - Räß Schorschi jun. - Räß Hans - Räß Korbinian - Raith Adi - Sossna Heinz - Spiegler Lenz - Stahlberg Leonhard - Staudacher Robert - Stetter Helmut - Stumpf Martin - Schlegel Philipp - Schober Markus - Schönnagl Bernhard - Wagner Franz - Wurm Sigi - Zibert Klaus
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